TRANSNISTRA

Freund_innenschaft in einem schier endlosen Sommer, ständig beisammen, ständig draußen, ständig unterwegs. Seinen jugendlichen Protagonist_innen ist die Kamera in Anna Eborns Dokumentarfilm ein streunender Begleiter. Die Jugendlichen eignen sich Räume an, spielen, denken, leben und lieben von Tag zu Tag. Die betonte Körperlichkeit der Gruppe übersetzt sich in wunderbare warme, lichtdurchflutete Filmbilder und fast nebenbei wird der durchaus nicht immer einfache Alltag einzelner Familien dieser Kleinstadt in Transnistrien miterzählt. Eine berührende Geschichte über das Erwachsenwerden, die an einen spezifischen Ort gebunden ist und dennoch fast überall stattfinden könnte.