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Im Jahr der Nationalratswahl 2017 begleitet Ulli Gladik eine Kellnerin, einen Arbeitssuchenden und einen Beamten in ihrem Alltag, alle drei FPÖ-Fans. Die Regisseurin verhandelt im Gespräch mit den Protagonist_innen Meinungen und Motive, Wünsche und Enttäuschungen. Dabei werden Arbeitsbedingungen und die Rolle der Gewerkschaften genauso Thema wie Rassismus und Xenophobie. Jenseits des oftmals nicht unproblematischen Motivs „mit Rechten zu reden“ gelingt Ulli Gladik hier Austausch und Begegnung auf Augenhöhe und das, ohne gewaltvolle politische Ideologie zu verharmlosen oder zu legitimieren.